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Aktien Fortsetzung

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Aktien sind Wertpapiere, die den Anteil an einer Aktiengesellschaft verbriefen. Aktiengesellschaften werden in der Regel gegründet, wenn Unternehmen viel Kapital benötigen, zum Beispiel für den Bau von Fabriken, den Kauf von Maschinen oder die Expansion in neue Märkte. Von Einzelpersonen oder einer kleinen Gruppe von Investoren sind diese hohen Summen meist nicht aufzubringen und so wendet man sich an eine größere Zahl von Geldgebern.

Bei der Gründung einer Aktiengesellschaft stellen diese dann das benötigte Eigenkapital zur Verfügung und erhalten dafür Anteile an dem Unternehmen. Dazu wird das Grundkapital, das auch gezeichnetes Kapital oder Nennkapital genannt wird, auf eine Vielzahl von Wertpapierurkunden, den so genannten Aktien verteilt.
Früher wurden Aktien in Deutschland mit einem festen Nennwert ausgegeben, der den nominalen Anteil am Grundkapital angab. Seit 1998 haben sich auch Aktien ohne Nennwert, sogenannte Stückaktien durchgesetzt. Sie geben den Anteil am Grundkapital in Prozent an.

Als Käufer einer Aktie werden sie Miteigentümer, also Aktionär, eines Unternehmens. Sie haben damit Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung, der so genannten Dividende. Die Zahlung einer Dividende ist jedoch abhängig von der Ertragslage der Gesellschaft und deshalb keine feste Größe. Ob eine Dividende ausgeschüttet wird und wie hoch diese ausfallen soll, entscheiden Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens. Sie legen dann einen sogenannten Gewinnverwendungsvorschlag vor, über den dann die Aktionäre auf der Hauptversammlung abstimmen.

Die Hauptversammlung ist das höchste Organ einer Aktiengesellschaft. Sie beschließt wichtige und grundsätzliche Entscheidungen des Unternehmens. Dazu gehören neben der Verwendung des Gewinns und der Zahlung eine Dividende auch Änderungen in den Statuten einer Gesellschaft sowie die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat. Man unterscheidet die ordentliche Hauptversammlung, die in der Regel einmal im Jahr stattfindet und die außerordentliche Hauptversammlung, die nur aufgrund besonderer Anlässe wie Firmenübernahmen, Fusionen oder Kapitalerhöhungen einberufen wird.

Berechtigte Teilnehmer der Hauptversammlung sind alle Aktionäre eines Unternehmens. Abstimmen dürfen aber nur die Inhaber von stimmberechtigten Aktien, die Stammaktien oder kurz Stämme genannt werden. Stammaktien erkennt man an dem Kürzel „St“. Daneben gibt es Aktien ohne Stimmrecht, die so genannten Vorzüge kurz „Vz“. Sie weisen in der Regel eine höhere Dividende auf als die Stammaktien des gleichen Unternehmens.





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