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CFDs Fortsetzung

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Eine relativ neue Anlageklasse stellen die Contracts For Difference dar. Diese so genannten CFDs bieten dem Anleger die Möglichkeit, mit relativ geringem Einsatz hohe Erträge zu erzielen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei CFDs um ein Differenzgeschäft. Das bedeutet, Sie erwerben nicht einen Basiswert selbst, sondern haben zu 100 Prozent an der Kursbewegung dieses Basiswertes teil.Als Basiswert, oder englisch Underlying, können Indizes und Aktien, aber auch Rohstoffe oder Währungen dienen.

Mit einem CFD erwerben Sie nun wie gesagt nicht den Basiswert, sondern geben lediglich eine Sicherheit – die so genannte Margin – auf das von Ihnen bewegte Handelsvolumen ab. Daraus entsteht ein Hebel, der abhängig von Basiswert und Emittent zwischen 100 zu 1 und 10 zu 1 liegen kann. Sie können diesen Hebel übrigens sowohl „long“ als auch „short“ nutzen, indem Sie auf sowohl steigenden als auch auf fallende Kurse spekulieren.

Ein weiterer, großer Vorteil von CFDs, vor allem gegenüber anderen gehebelten Derivaten, ist die Transparenz dieses Instruments. Denn CFDs haben keine Laufzeit oder Volatilitätseinflüsse, sodass sich Basiswert und der Kurs des CFD immer genau gleich entwickeln.

Eine Beispielrechnung soll Ihnen die Funktionsweise eines CFDs einmal genauer verdeutlichen. Wenn wir davon ausgehen, dass Sie 10.000 Euro zur Verfügung haben, und einen Basiswert mit einem Volumen von 50.000 Euro bewegen, so fällt bei einer Margin oder Sicherheit von 3 Prozent auf das bewegte Volumen lediglich ein Betrag von 1.500 Euro an. Damit läge der von Ihnen gewählten Hebel bei 33,3 zu 1.

Würde nun der Basiswert um 2 Prozent steigen, so würden Sie einen Bruttoertrag von 66,6 Prozent erzielen. Diese ergeben sich, wenn man den Hebel von 33,3 mit der Kursveränderung des Basiswertes (2 Prozent) multipliziert. Bei einem eingesetzten Kapital von 1.500 Euro hätten Sie also einen Gewinn von 1.000 Euro erzielt.

Aber Vorsicht: Dieser Hebel wirkt natürlich auch auf der Verlustseite. Wäre der Basiswert, statt zu steigen, um 2 Prozent gefallen, stünde nun für Sie ein Verlust von ebenfalls 66,6 Prozent zu Buche.





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