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Wirtschaftsmeldungen

03.07.2012 06:40:00 Uhr

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
DIENSTAG: In den USA findet vor dem "Independence Day" am 4. Juli am Aktien- (19:00 MESZ) und Anleihemarkt (20:00 MESZ) ein verkürzter Handel statt.
MITTWOCH: In den USA findet aufgrund des Feiertages "Independence Day" kein Handel statt.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Nach zwei rückläufigen Monaten hat das Wachstum in der chinesischen Dienstleistungsbranche im Juni wieder an Tempo gewonnen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg auf 56,7 Punkte von 55,2 im Vormonat, wie der Logistik- und Einkäuferverband erklärte. Der Anstieg ist ein kleines Hoffnungszeichen für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde, nachdem zuletzt viele Konjunkturbarometer deutliche Dämpfer verkraften mussten. Am Sonntag hatte der offizielle PMI für die Industrie gezeigt, dass der Sektor nur noch sehr mager zulegt. Indexstände über 50 signalisieren ein Wachsen einer Branche, während darunter liegende Werte auf ein Schrumpfen deuten. In den Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungsbranche fallen zum Beispiel die Wirtschaftszweige Logistik, Einzelhandel aber auch der Luftverkehr oder die Softwareprogrammierung. An der Umfrage haben sich 1200 Unternehmen beteiligt.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-US
16:00 Auftragseingang Industrie Mai
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: -0,6% gg Vm

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 1.359,10 +0,11%
Nasdaq-Future 2.620,75 +0,25%
Nikkei-225 9.056,13 +0,58%
Hang-Seng-Index 19.738,57 +1,53%
Shanghai-Composite 2.243,46 +0,78%
Kospi 1.866,99 +0,83%
S&P/ASX 200 4.127,30 -0,14%
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Hoffnungen, dass die Notenbanken in den USA und Europa noch mehr tun werden, um der Konjunktur in ihren Ländern auf die Beine zu helfen, stützen am Dienstag die Aktienmärkte in Asien. Auslöser sind schwache Wirtschaftsdaten aus den USA, wo der ISM-Einkaufsmanagerindex darauf hindeutet, dass der Sektor zum ersten Mal seit Juli 2009 geschrumpft ist. "Die Kaufbereitschaft könnte aber vor den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten und der Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag begrenzt sein. Denn auch davon erhoffen sich die Anleger Hinweise auf mögliche geldpolitische Lockerungen", sagt Fumiyuki Nakanishi, Analyst bei SMBC Friend Securities.
Zur guten Stimmung trägt auch bei, dass nach zwei rückläufigen Monaten das Wachstum in der chinesischen Dienstleistungsbranche im Juni wieder an Tempo gewonnen hat. Der offizielle Einkaufsmanagerindex stieg auf 56,7 Punkte von 55,2 im Vormonat. Der Anstieg ist ein kleines Hoffnungszeichen für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde, nachdem zuletzt viele Konjunkturbarometer deutliche Dämpfer verkraften mussten.
Am Devisenmarkt stabilisiert sich der Euro bei 1,2597 US-Dollar, nachdem er über Nacht deutlicher nachgegeben hatte. Händler begründen den Fall mit dem nachlassenden Optimismus, der vom EU-Gipfel Ende der vergangenen Woche ausgelöst worden war.
In Hongkong stürzten sich die Anleger nach dem langen Feiertagswochenende vor allem auf Immobilientitel. Auslöser sind die Häuserpreise, die im Juni zum ersten mal seit neun Monaten im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen sind. China Resources Land klettern um 2,7 Prozent und Shimao Property Holdings um 3 Prozent. Chinesische Autotitel leiden darunter, dass die Stadt Guangzhou die Zulassung von kleinen und mittelgroßen Autos beschränkt hat, um den Verkehr zu mindern. Guangzhou Automobile fallen daraufhin um 3,9 Prozent. Aber auch andere Autowerte stehen unter Druck mit der Befürchtung, dass das Beispiel im ganzen Land Schule machen könnte.
US-NACHBÖRSE
Die Aktien von Microsoft haben am Montag im nachbörslichen Handel Verluste verzeichnet, nachdem der Software-Hersteller Sonderabschreibungen von 6,2 Milliarden US-Dollar im vierten Geschäftsquartal angekündigt hatte. Diese Sondereinflüsse ergeben sich größtenteils aus der Akquisition von aQuantitative, die Microsoft im Jahr 2007 für 6,3 Milliarden Dollar erworben hatte. Der Zukauf habe das Wachstum nicht im erwarteten Maße beschleunigt, teilte Microsoft mit. Die Aktie fiel um 0,9 Prozent auf 30,28 Dollar.
WALL STREET
Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs.
Dow Jones Industrial 12.871,39 -0,1% -8,70
S&P-500 1.365,51 +0,2% +3,35
Nasdaq-Composite 2.951,23 +0,6% +16,18
Nasdaq-100 2.625,03 +0,4% +9,31
Nasdaq-100 After Hours 2.623,27

Vortag
Umsatz (Aktien) 0,74 Mrd 1,09 Mrd
Gewinner 2.151 2.690
Verlierer 904 403
Unverändert 82 72
Miserable US-Konjunkturdaten haben den US-Aktienmarkt zunächst auf breiter Front ins Minus gedrückt. Allerdings erholten sich die Kurse im späten Geschäft merklich. Investoren hätten angesichts der Datentristesse auf Unterstützung durch die Notenbanken zu beiden Seiten des Atlantiks gesetzt, hieß es. Einen herben Dämpfer erhielt der Aktienmarkt zunächst vom ISM-Index, der das erste Mal seit 37 Monaten unter die Expansionsmarke gefallen war. Gebremst wurde die Talfahrt vom Immobilienmarkt. Die US-Bauausgaben sind im Mai stärker gestiegen als erwartet. Unter den Einzelwerten gehörten Industriewerte belastet durch die schwachen Branchendaten wie DuPont, GE, Caterpillar und Boeing zu den größten Verlierern. Dell kauft Quest für 2,36 Milliarden Dollar, die Aktie verliert daraufhin 1 Prozent. Ab 2013 wird GM den Großteil seines europäischen Logistikgeschäfts auf die PSA-Tochter Gefco übertragen. GM fielen um 0,8 Prozent. Bristol-Myers Squibb kletterten um 0,3 Prozent. Der Pharma-Konzern übernimmt für 7 Milliarden Dollar Amylin Pharmaceuticals, deren Titel zogen um 8,9 Prozent an. Micron verteuerten sich um 3,8 Prozent, die Gesellschaft kauft Elpida Memory für 750 Millionen Dollar. Brightpoint schossen um 66,5 Prozent empor, der Mobilfunkausrüster wird von Ingram Micro geschluckt, deren Titel gewannen 0,5 Prozent. Lincare werden von Linde einverleibt, die Anteilsscheine schnellten um 21,5 Prozent nach oben.
TREASURYS
Änderung Rendite
10-Jährige 101-15/32 +16/32 1,59%
30-Jährige 106-08/32 +1-06/32 2,70%
Klare Gewinner der Konjunktursorgen waren die Notierungen der US-Staatsanleihen. Diese zogen kräftig an und schickten die Renditen auf die niedrigsten Stand seit einem Monat.
DEVISEN

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mo, 11.45 Uhr
EUR/USD 1,2596 +0,1% 1,2586 1,2641
EUR/JPY 100,4141 +0,3% 100,0888 100,4913
USD/JPY 79,7300 +0,3% 79,5240 79,4680
USD/KRW 1138,5000 -0,5% 1143,8900 1142,9500
USD/CNY 6,3537 +0,1% 6,3487 6,3487
AUD/USD 1,0261 +0,0% 1,0255 1,0266
Am Devisenmarkt kam der Euro von seinem Höhenflug nach dem EU-Gipfel wieder zurück und fiel unter die Marke von 1,26 Dollar. Im Tageshoch hatte er 1,2675 Dollar erreicht. Er wurde allerdings immer noch höher als vor dem EU-Gipfel gehandelt. Nach Ansicht der UBS hat sich der Euro mit den Entscheidungen vom vergangenen Freitag "nur etwas Zeit gekauft". Auf Sicht von einem Monat sehen die Experten die Gemeinschaftswährung bei 1,24 Dollar. In rund drei Monaten wird der Euro bei 1,20 Dollar geortet.
++++
ÖL
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs.
WTI/Nymex 84,42 83,75 0,80 0,67
Brent/ICE 98,30 97,34 0,99 0,96
Auch am Ölmarkt gaben die Konjunkturängste die Richtung vor, die Preise sanken. Der August-Kontrakt auf ein Fass WTI fiel um 1,4 Prozent oder 1,21 Dollar auf 83,75 Dollar. Der Preis für ein Barrel Brent mit Lieferung im August sank um 0,5 Prozent bzw 0,46 Dollar auf 97,34 Dollar. Am Ölmarkt wurde neben den US-Daten aber vor allem auf China verwiesen. Dort war die Aktivität im Verarbeitenden Gewerbe auf den niedrigsten Stand seit rund sieben Monaten gefallen.
METALLE
Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs.
Gold (Spot) 1.603,54 1.597,18 +0,4% +6,36
Silber (Spot) 27,82 27,52 +1,1% +0,30
Platin (Spot) 1.465,00 1.453,75 +0,8% +11,25
Kupfer-Future 3,53 3,47 +2,0% +0,07
Der Goldpreis sank wieder unter die Marke von 1.600 Dollar die Feinunze. Analysten sprachen von Signalen, dass die Rally vom vergangenen Freitag zu großen Teilen auf das Konto von spekulativen Anlegern gegangen sei.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
ZINSPOLITIK AUSTRALIEN
Die australische Zentralbank hat den Leitzins unverändert bei 3,50 Prozent gelassen. Die Währungshüter hatten ihn zuletzt im Juni um 25 Basispunkte und im Mai um 50 Basispunkte gesenkt. Volkswirte halten aber weitere Zinsschritte nach unten für denkbar, vor allem wenn die Inflation so niedrig bleibt wie bisher.
MICROSOFT
muss über sechs Milliarden Dollar abschreiben, weil sich seine Erwartungen an das Onlinegeschäft und dort speziell an die eigene Suchmaschine Bing nicht erfüllt haben. Analysten schätzen, dass der Gewinn des vierten Geschäftsquartals, das am 30. Juni endete, damit hinfällig ist. Zum größten Teil fällt die Wertberichtigung auf die Korrektur des Firmenwerts von aQuantive an, die Microsoft für 6,3 Milliarden Dollar im Jahr 2007 übernahm.
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DJG/flf/reh
(END) Dow Jones Newswires
July 03, 2012 01:40 ET (05:40 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.





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