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24.07.2009 06:36:00 Uhr
DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung
DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung
Merck KGaA bestätigt Konzernjahresprognose
Die Merck KGaA hat nach einem erneut schwachen Quartal ihre Jahresprognose für den Konzern bestätigt. Das Unternehmen rechne im Gesamtjahr weiterhin mit einem Anstieg der Gesamterlöse um 0% bis 5% und einer bereinigten Umsatzrendite zwischen 15% und 20%, teilte der Konzern mit. Im zweiten Quartal ging das operative Ergebnis im Konzern um 42% auf 184 Mio EUR auf zurück, und damit deutlich stärker als von Dow Jones Newswires befragte Analysten mit 210 Mio EUR erwartet hatten. Die Gesamterlöse stagnierten bei 1,902 Mrd EUR; geschätzt wurden 1,903 Mrd EUR.
CHMP spricht Empfehlung gegen Erbitux-Einsatz von Merck KGaA aus
Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP), das wissenschaftliche Komitee der European Medicines Agency (EMEA), hat eine Empfehlung gegen den Einsatz von Erbitux ausgesprochen. Merck KGaA prüft verschiedene Einspruchs-Optionen, um das CHMP zu ersuchen, die Daten, die einen klinisch relevanten Nutzen für Patienten belegen, erneut zu prüfen.
SoFFin/Rehm: Commerzbank benötigt keine weiteren Hilfen - FAZ
Die Commerzbank AG wird nach Einschätzung von Hannes Rehm, Sprecher des SoFFin-Leitungsausschusses, keine weiteren Eigenkapitalhilfen vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung benötigen. "Nein, das ist aus heutiger Sicht nicht zu erwarten", sagte Rehm der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Derzeit lägen dem SoFFin keine Anträge von Banken auf Eigenkapitalzufuhr vor.
Jung erwartet vier Jahre Verspätung beim A400M - FAZ
Das Militärtransportflugzeug A400M wird vielleicht noch später geliefert als erwartet. "Es sieht so aus, dass der A400M sich um vier Jahre verzögert", sagte der Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zuvor habe die Bundesregierung vor einem halben Jahr noch mit einer Verspätung um "mindestens 18 Monate" gerechnet.
Frachtumsatz bricht bei Air France-KLM im 1Q 2009/10 ein
Air France-KLM hat im ersten Quartal 2009/10 wegen der Wirtschaftskrise einen Umsatzeinbruch von 21% auf 5,19 Mrd EUR verbucht. Im Frachtverkehr berichtete die Airline mit Sitz in Paris am Donnerstagabend einen Umsatzrückgang von 41,5% auf 544 Mio EUR. Der Umsatz im Passagiergeschäft fiel um 18,7% auf 4,01 Mrd EUR.
Lagardere setzt 1H weniger um als erwartet
Lagardere hat in den ersten sechs Monaten 2009 weniger umgesetzt als erwartet. Der Umsatz erreichte 3,72 (Vj 3,8) Mrd EUR, während Analysten mit einem Umsatz von 3,74 Mrd EUR gerechnet haben. Als Grund für den Umsatzrückgang nannte das Unternehmen die geringeren Werbeausgaben im Zuge der Wirtschaftskrise in den Printmedien und den Fernsehsendern.
Saint-Gobain leidet im 1H unter schwachem Bausektor
Die Compagnie de Saint-Gobain SA hat im ersten Halbjahr 2009 wegen der schwachen Märkte einen Umsatz und Gewinnrückgang ausgewiesen. Das Nettoergebnis (recurring) ermäßigte sich nach Angaben des Unternehmens um 81% auf 210 Mio EUR. Der Umsatz ermäßigte sich um 15,5% auf 18,72 Mrd EUR. Analysten hatten mit einem Umsatz von 18,9 Mrd EUR und einem Nettoergebnis (recurring) von 171 Mio EUR bei dem Hersteller von Baustoffen gerechnet.
American-Express-Nettogewinn halbiert sich im 2Q
Die US-Bank American Express hat im zweiten Quartal angesichts der Wirtschaftskrise einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Obwohl der Kreditkarten-Konzern am späten Donnerstagabend auch Anzeichen für eine weniger düstere Entwicklung im Kreditkartengeschäft vermeldete, rutschte die Aktie im nachbörslichen US-Handel um 5% ab. Im Berichtszeitraum brach der Nettogewinn um 48% auf 337 Mio USD ein.
Amazon verdient im 2. Quartal weniger
Der US-Onlinehändler Amazon.com hat im zweiten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz weniger verdient. Der Markt reagierte enttäuscht auf Zahlen. Die Aktie ging auf Talfahrt. Der Umsatz des Onlinehändlers aus Seattle stieg um 14% auf 4,65 Mrd USD. Doch der Nettogewinn fiel um 10% auf 142 Mio USD bzw 0,32 USD je Aktie.
Microsoft-Gewinn bricht im vierten Quartal ein
Die schwache Nachfrage nach Computern und die Rezession haben dem Softwarekonzern Microsoft das vierte Geschäftsquartal verhagelt. Das Nettoergebnis brach um knapp 30% auf 3,05 (4,3) Mrd USD ein, wie die Microsoft Corpmitteilte. Der Umsatz gab um 17% auf 13,1 Mrd USD nach. Mit dem Ergebnis erreichte der Softwarekonzern die Erwartungen an Wall Street. Vor Sonderposten verdiente Microsoft 0,36 USD je Aktie und damit exakt den von Analysten erwarteten Wert.
Samsung Electronics trotzt Krise im 2Q und übertrifft Prognosen
Die Samsung Electronics Co hat im zweiten Quartal der Wirtschaftskrise dank einer anziehenden Nachfrage getrotzt und unterm Strich mehr verdient als von Analysten erwartet. Trotz der Prognose eines anhaltenden Absatzwachstums zeigte sich der Unterhaltungselektronikkonzern jedoch vorsichtig hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung. Im Berichtszeitraum steigerte Samsung den Nettogewinn wegen der anziehenden Nachfrage nach Speicherchips und Flachbildschirmen um 5,2% auf 2,25 Bill KRW (1,28 Mrd EUR). Analysten hatten mit lediglich 1,84 Bill KWR gerechnet.
DJG/jhe
(END) Dow Jones Newswires
July 24, 2009 01:36 ET (05:36 GMT)
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Zumtobel AG / Martin
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