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Dow Jones Industrial Average - Amerikanische Börsen-Ikone
 

Dow Jones Industrial Average - Amerikanische Börsen-Ikone

Im Mai 1896 erblickte der vermutlich berühmteste Börsenindex überhaupt das Licht der Welt: Der Dow Jones Industrial Average.Vater des amerikanischen Börsenbarometers war der Journalist und Publizist Charles Dow, der auch die berühmteWirtschaftspublikation „The Wall Street Journal“ gründete. Der Index startete mit einem Niveau von 40 Punkten. Damals hätte wohlkaum jemand gedacht, dass sich heute Marktteilnehmer in aller Welt am New Yorker Leitindex orientieren und die Entwicklung desBörsenbarometers als Indikator für die Entwicklung des US-Marktes sehen. 

Der Dow Jones wird berechnet, indem aus den enthaltenen Werten ein Durchschnitt gebildet wird, daher auch die Bezeichnung„Average“. Ein bestimmter Divisor ermöglicht dabei die Berücksichtigung von Aktiensplitts oder anderen Anpassungen. Der höhereKurs einer Aktie führt dazu, dass sich auch das Gewicht dieses Wertes im Index erhöht. Im Unterschied zum preisgewichteten DowJones sind die meisten modernen Indizes nach Marktkapitalisierung und Handelsvolumen gewichtet. Dividendenzahlungen werdenbeim Dow Jones nicht berücksichtigt, da es sich um einen reinen Kursindex handelt. Kritiker sind der Ansicht, dass der Dow Jones aufgrund seiner Konstruktion die Entwicklung des amerikanischen Aktienmarkts nicht realistisch darstelle. An der internationalen Bedeutung des Index ändert dies jedoch nichts.

Tradition und Moderne
Ursprünglich umfasste der Dow Jones 12 Unternehmen. An ihren Tätigkeitsfeldern zeigt sich deutlich, wie die US-Wirtschaft Ende des 19. Jahrhunderts strukturiert war: Eisenbahngesellschaften, Raffinerien, die Zuckerrohr und Baumwollsamen verarbeiteten, sowieTabakproduzenten und Hersteller von Leder- und Gummiwaren gehörten zu den Indexmitgliedern. Mit Ausnahme von General Electric, das bis heute im Dow Jones vertreten ist, existieren die anderen Originalmitglieder heute nicht mehr, zumindest nicht in ihrer ursprünglichen Form. Auch die Anzahl der Indexmitglieder hat sich verändert. 1916 erhöhte sie sich auf 16, seit 1928 umfasst der Dow Jones 30 Werte. 3M und General Electrics repräsentieren den Bereich der Industriekonzerne, des weiteren sind Unternehmen aus Pharma- und Gesundheitswesen, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und Einzelhandel sowie Hersteller von Lebensmitteln, Software, Computern, Halbleitern und Konsumgütern enthalten, darunter US-Ikonen wie McDonald’s, Coca-Cola oder Walt Disney.

Keine festen Regeln
Auch wenn die heutige Zusammensetzung des Dow Jones die moderne amerikanische Wirtschaft widerspiegelt, wird Traditionsbewusstsein dennoch groß geschrieben. So gibt es keine regelmäßig zu festen Terminen stattfindenden Überprüfungs- und Anpassungstermine, anders als bei den meisten Indizes üblich. Nur selten wird ein Unternehmen aufgenommen oder ausgeschlossen. Eine exakte Definition entsprechender Kriterien existiert nicht. Mit Ausnahme von Versorger und Firmen aus dem Transportbereich kommen alle Firmen für den Dow Jones in Frage, die Waren produzieren oder Dienstleistungen anbieten, vorausgesetzt, die Firma zählt zu den führenden amerikanischen Vertretern ihrer Branche und ist für viele Anleger von Bedeutung. Die Entscheidung darüber fällt ein Komitee, das aus leitenden Redakteuren des „Wall Street Journal“ besteht. Die letzte Änderung fand im September 2008 statt, als der in Schieflage geratene Versicherungskonzern AIG ausgeschlossen wurde und der Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods nachrückte.

Fazit
Die Akzeptanz des Dow Jones Industrial Average als US-Leitindex und wichtiger Bezugspunkt für die meisten Aktienmärkte ist sehr hoch, obwohl die Berechnungsmethode des Index nach heutigen Maßstäben ungewöhnlich ist und es keine regelmäßigen Überprüfungs- und Anpassungstermine gibt. Der Index hat sich als zuverlässiger Indikator für das amerikanische Börsengeschehen  etabliert.





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