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Erfolgreich Geld anlegen: neue Regeln für Offene Immobilienfonds!
 

Erfolgreich Geld anlegen: neue Regeln für Offene Immobilienfonds!

Wolfgang Juds, CREDO VermögensmanagementAm 24. April 2013 hat der Finanzausschuss des Bundestages über den Entwurf der Bundesregierung zum neuen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) beraten. Danach bleiben – wie bisher bei Offenen Immobilienfonds – die börsentägliche Ausgabe und Rücknahme von Anteilen sowie die Halte- und Kündigungsfristen erhalten. Allerdings wird es die Freibetragsgrenze für neue Anleger ab dem 22. Juli 2013 nicht mehr geben. Gleichzeitig wird vom Finanzausschuss des Bundesfinanzministeriums dem Bundestag Bestandsschutz für bestehende Anlagen empfohlen.

Für Anleger, die bis zum 19. Juli 2013 in Offene Immobilienfonds neu investieren oder aktuell bereits investiert sind, gilt die Freibetragsregelung zeitlich unbefristet weiter. Das bedeutet, dass Anteilrückgaben bis zu 30.000 Euro pro Fonds und Kalenderhalbjahr weiterhin möglich sind. Ehepaare, die Offene Immobilienfonds im Bestand haben, können sich bei Investition in diese Anlageklasse pro Fonds insgesamt 60.000 Euro als Freibetrag im Kalenderhalbjahr sichern!

Für die Anleger, die ab dem 22. Juli 2013 in Offene Immobilienfonds investieren, gelten bereits seit dem 1. Januar 2013  die im Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz definierte 24-monatige Mindesthalte- und die 12-monatige Kündigungsfrist – allerdings ohne den Freibetrag. Das bedeutet, dass diejenigen Anleger, die vor dem 22. Juli 2013 investiert sind, doppelte Vorteile durch verstärkten Anlegerschutz bei gleichzeitigem Erhalt der täglichen Verfügbarkeit im Rahmen der Freibeträge genießen.

Die geplanten gesetzlichen Änderungen bei offenen Immobilienfonds stellen keine Schlechterstellung der Anleger dar, da diese ohnehin bereits heute Fondsanteile über einen deutlich längeren Zeitraum als 2 Jahre im Bestand halten. Außerdem ermöglicht die Ankündigungsfrist für die Rückgabe von Anteilen eine nachhaltigere Steuerung des Produkts durch das Fondsmanagement. Unabhängig von den rechtlichen Neureglungen weisen die beiden von der CREDO Vermögensmanagement GmbH in der Vermögensverwaltung eingesetzten Offenen Immobilienfonds Hausinvest und grundbesitz europa weiterhin eine hohe Produktqualität auf.

Vorteile von Offenen Immobilienfonds bleiben bestehen!


Welche Vorteile bieten indirekte Immobilienanlagen für private Investoren? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Analyse der Experten von der International Real Estate Business School (IREBS) an der Uni Regensburg. Das Ergebnis: Investitionen in gemanagte Immobilienanlagen reduzieren das Anlagerisiko und bieten Effizienzvorteile. Ein entscheidender Parameter ist hierbei die Risikostreuung: Positiv wirkt sich eine breite Diversifizierung des Portfolios aus. Hilfreich ist zudem ein hohes Maß an Eigenkapital. Gemessen an diesen Kriterien sind Offene Immobilienfonds anderen Anlageklassen überlegen.

Bei der Betrachtung, wie gut sich Offene Immobilienfonds, Immobilien-AGs/Reits und geschlossene Immobilienfonds als Beimischung für die Vermögensallokation privater Anleger eignen, sind Offene Immobilienfonds oftmals alleine schon aufgrund ihrer Größe gegenüber anderen Anlageformen im Vorteil. Entsprechende Strukturen mindern das Investitionsrisiko am stärksten, heißt es in der Studie. (Quelle: HausInvestNews Ausgabe 3/2013 in Verbindung mit der Uni Regensburg: http://www.irebs-immobilienakademie.de/uploads/media/IREBS_Beitraege_Nr_4.pdf)

Chancen:

- Rendite durch das Ausnutzen der jeweiligen Marktentwicklung in den globalen bzw. europäischen Immobilienmärkten
 - Breit gestreutes Immobilienportfolio aufgrund von Diversifikation in verschiedene Regionen und in unterschiedliche Sektoren (Büro, Handel, Sonstige)
- Zugriff auf das professionelle Management der Fondsgesellschaften RREEF und Commerzreal 
- Regelmäßige Ausschüttungen mit steuerfreiem Anteil
- Nachhaltig erzielbare Mieteinnahmen, die zu geringen Wertschwankungen beitragen

Risiken:

- Abhängigkeit von der Entwicklung der jeweiligen Immobilienmärkte
- Liquiditätsrisiko, d.h. keine Rückgabe von Anteilen zum gewünschten Zeitpunkt, verbunden mit dem Risiko für den Anleger, über sein eingesetztes Kapital für einen gewissen Zeitraum nicht verfügen zu können
- Der Anteilwert kann jederzeit unter den Kaufpreis fallen, zu dem der Kunde den Anteil erworben hat, aufgrund von:
       - Vermietungs- und Bewertungsrisiken
       - Zinsänderungsrisiken
       - Währungskursrisiken
       - Risiken aus Währungskursabsicherungsgeschäften
       - Höhere Risiken geplanter Investments in weniger transparenten
         Immobilienmärkten (Emerging Markets, Asien)

Fazit

Die CREDO Vermögensmanagement GmbH wird grundsätzlich auch weiterhin Offene Immobilienfonds im Rahmen der Vermögensverwaltung einsetzen, da die Vorteile eindeutig überwiegen. Bei Neukunden wird der Anlagestrategie-Aspekt besonders intensiv besprochen und anschließend über deren Einsatz entschieden. Gern stehe ich ihnen für Fragen zur Verfügung.

Wolfgang Juds, CREDO Vermögensmanagement GmbH Nürnberg

Aktuelles Video bei Börse Stuttgart TV.

Hier finden Sie weitere Folgen von Erfolgreich Geld anlegen: Was Sie als Anleger beachten sollten!

FOLGE 1: Was Sie als Anleger beachten sollten - hier klicken
FOLGE 2: Risiko ist nicht gleich Risiko - hier klicken
FOLGE 3: Die richtige Mischung macht's - hier klicken
FOLGE 4: Das Prinzip des Odysseus - hier klicken
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FOLGE 6: Depotwachstum bei niedrigen Zinsen - hier klicken
FOLGE 7: Ist der Obama Effekt bereits verpufft - hier klicken
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Über CREDO Vermögensmanagement
Die CREDO Vermögensmanagement GmbH ist eine inhabergeführte und unabhängige Vermögensverwaltung in Nürnberg.  Inhaber Wolfgang Juds verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Vermögensanlage. Außerdem hat er bereits vor 10 Jahren erfolgreich eine Privatkundenbetreuung für eine regionale Volksbank aufgebaut.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website von CREDO Vermögensmanagement: www.credo-vm.de





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