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23.06.2012 09:29:25 Uhr

Eurokrise hängt „wie Bleiweste“ am Öl

Weiter im Abwärtstrend zeigt sich hingegen das Öl, nachdem das OPEC-Treffen in der vergangenen Woche wenig Neues brachte und die Eurokrise mehr Konjunkturängste. Das OPEC-Kartell möchte für das zweite Halbjahr an der Förderquote von 30 Millionen Barrel pro Tag festhalten. Axel Herlinghaus von der DZ Bank wundert sich allerdings nicht über die Talfahrt am Ölmarkt: „Im zweiten Quartal ist die Nachfrage am Ölmarkt saisonal am schwächsten, da die Heizsaison in der Nordhalbkugel vorbei ist und die Fahrsaison noch nicht begonnen hat. Dadurch entsteht traditionell ein vorübergehender Angebotsüberhang von 1 bis 1,5 Millionen Barrel“, erläutert Herlinghausen.
Dass die Preise zuletzt noch deutlicher gesunken seien als erwartet, sei vor allem auf die wieder auflodernde Eurokrise zurückzuführen. Zudem sei der Atomstreit mit dem Iran, der zu Jahresbeginn noch für Preisauftrieb gesorgt habe, zunehmend ausgeblendet worden. „Wir gehen aber davon aus, dass sich das in der zweiten Jahreshälfte weder ändern wird, der Iran bleibt weiterhin auf dem Tisch. Auch die Nachfrage sollte in den kommenden beiden Quartalen wieder zunehmen und die Notenbanken rund um den Globus ebenfalls tätig werden“, fügt Herlinghaus hinzu.
Zudem hänge die Eurokrise im Moment wie „eine Bleiweste“ am Öl. „Sobald es hier irgendwelche nachhaltigen Schritte in Richtung Krisenlösung gibt, ist mit steigenden Preisen zu rechnen“. Bis zum Jahresende könnte Brent nach Einschätzung des Analysten wieder in den Bereich von 110 US-Dollar je Barrel steigen. Aktuell kostet ein Fass der Nordseesorte rund 95 US-Dollar je Barrel, der Preis der US-Sorte WTI liegt bei 84 Dollar je Barrel.
Abflüsse beobachtete Flow Traders in der vergangenen Woche etwa im ETFS Crude Oil (WKN A0KRJX) und im ETFS Brent 1MTH Oil SCR-EUR (WKN A0KRKM). Salaorno von der Societe Generale kann jedoch keine auffällig starken Verkäufe ausmachen: „Außer den üblichen Verdächtigen, gab es beim Öl wenig Bewegung.“





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