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Gut diversifiziert mit den Schätzen der Erde
 

Gut diversifiziert mit den Schätzen der Erde

Schon seit Jahrhunderten handeln Menschen mit Rohstoffen, schließlich ist der Austausch von Rohwaren unabdingbar für die Grundversorgung der Bevölkerung und den wirtschaftlichen Fortschritt. In den vergangenen Jahren rückten Rohstoffe zudem als Anlageklasse ins Zentrum des Anlegerinteresses.

Gute Gründe für Rohstoffinvestments
Für ein Investment im Rohstoffsektor sprechen mehrere Gründe. Zum einen lässt sich ein Portfolio durch die Beimischung von Rohstoffen besser diversifizieren, da zwischen Rohstoffen und Anleihen sowie Rohstoffen und Aktien aufgrund der unterschiedlichen Marktzyklen eine negative Korrelation besteht. Wertverluste in anderen Anlageklassen können durch eine bessere Performance der Rohstoffe verringert oder gar kompensiert werden und umgekehrt. Auf diese Weise wird dem Gesamtportfolio eine bessere Stabilität verliehen. Da Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin zudem reale Sachwerte darstellen, bieten sie einen gewissen Schutz vor Inflation. Erdöl kann zum anderen durch einen starken Preisanstieg inflationäre Tendenzen begünstigen, was Verbraucher spätestens beim Besuch an der Tankstelle zu spüren bekommen. Einen weiteren Grund für Investments im Rohstoffbereich stellt die Spekulation auf die künftige Wertentwicklung dar. Die Preise für Rohstoffe unterliegen zum Teil deutlichen Schwankungen, wodurch schon auf kurz- und mittelfristige Sicht deutliche Profite, aber auch Verluste möglich sind. Doch neben kurz- und mittelfristigen Spekulationen hat auch ein längerfristiger Anlagehorizont seine Berechtigung, immerhin folgen die Auf- und Abschwungphasen an den Rohstoffmärkten im Vergleich zu den Anleihen- und Aktienmärkten längeren Zyklen, die mitunter 15 bis 20 Jahre andauern können.

Der Einfluss des Konjunkturzyklus
Doch mit der Abkühlung des weltweiten Konjunkturklimas kam es auch bei den Rohstoffen zu einem deutlichen Preisverfall. Dieser machte den entscheidenden Einfluss des Konjunkturzyklus auf die Entwicklung der Anleihen-, Aktien- und auch Rohstoffmärkte deutlich. Zugleich lässt sich mit seiner Hilfe die zeitliche Abfolge der Entwicklungen an diesen Märkten nachvollziehen. Im Verlauf einer wirtschaftlichen Expansionsphase führt die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen und Kapital zu einem Anstieg der Rohstoffpreise. Der damit einhergehende Anstieg der Inflation führt zu einer Anhebung der Zinssätze, um den Geldwert stabil zu halten. Die restriktive Geldpolitik stoppt schließlich die wirtschaftliche Expansionsphase, deren Ende dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kurse von Anleihen zu sinken beginnen. Mit zeitlichem Abstand kommt es auch bei Aktien und Rohstoffen zu Topbildungen und anschließenden Kursrückgängen. In einer Rezession sinkt die Nachfrage nach Rohstoffen und Kapital, was niedrigere Rohstoffpreise und niedrigere Zinssätze zur Folge hat. Aufgrund der nun expansiven Zinspolitik sind es wiederum die Kurse der Anleihen, die nun als erste zu steigen beginnen, gefolgt von den Aktien- und schließlich den Rohstoffpreisen.





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