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Nicht nur für Freibeuter: Die „Pirata“ von Cuervo y Sobrinos
 

Nicht nur für Freibeuter: Die „Pirata“ von Cuervo y Sobrinos

04.08.09 - In Schweden erzielt eine „Piratenpartei“ bei den Europawahlen bemerkenswerte Erfolge – und am Uhrenmarkt sorgt ein Zeitmesser mit den Namen „Pirata“ für Aufsehen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!Freibeuter-Romantik, so scheint es, steht hoch im Kurs. Doch im Ernst: Der in Deutschland noch wenig bekannten traditionsreichen Luxusmarke Cuervo y Sobrinos scheint mit ihrer Kollektion „Torpedo Pirata“ ein echter Hit gelungen zu sein. Dieser großformatige Zeitmesser vereinigt ganz unterschiedliche Materialien.

Die Lünette und der äußere Bodenring bestehen aus Bronze (!), der Gehäusemittelteil aus Titan, Boden, Bandanstöße, Drücker und Krone aus Edelstahl. Und für das Band wählte man Kautschuk. Wer es noch feiner möchte, kann sich für die Variante mit Lünette und Bodenring aus Gold entscheiden.

In der „Torpedo Pirata“ ticken Automatikwerke von ETA und Valjoux sowie das Cuervo-Kaliber CyS 3050, das ebenfalls auf dem bewährten Valjoux 7750 basiert.
Den Zeitmesser gibt es als Drei-Zeiger-Uhr („Sole Tiempo“) sowie mit unterschiedlichen Komplikationen, wie zweiter Zeitzone (GMT) und Chronographen-Funktion mit Day Date-Anzeige sowie Mondphase. Entsprechend liegen die Preise zwischen 3.000 und 6.500 Euro. Für die Goldmodelle muss man mit über 13.000 Euro rechnen.

Bisher waren Uhren dieser ursprünglich kubanischen Marke in Deutschland eher selten zu finden, im Gegensatz zu Italien, Spanien, den USA und vielen lateinamerikanischen Ländern. Das soll sich nun ändern. Vor einiger Zeit wurde im hessischen Obertshausen die Cuervo y Sobrinos Deutschland GmbH aus der
Taufe gehoben, die sich hinfort um den Vertrieb dieser Uhren in Deutschland und Österreich kümmern wird. Geschäftsführer ist Egbert Klapper, der die gleiche Funktion auch bei Michel Herbelin Deutschland bekleidet.

Den einen oder anderen Pirata-Träger konnte Cuervo y Sobrinos auch hierzulande schon gewinnen – so unter anderem den ARD-Sport-Moderator Gerhard Delling.

Ihre Blütezeit erlebte diese Luxusmarke im vorrevolutionären Kuba, als die Hauptstadt Havanna als „Paris der Karibik“ galt. Nach Fidel Castros Machtübernahme wurde dieses Unternehmen verstaatlich, Cuervo y Sobrinos schien nur noch ein Stück Geschichte zu sein. Bis Marzio Villa Ende der 1990er Jahre nach Kuba kam. Der italienische Uhrengroßhändler, der unter anderem die Marke Hublot im Mittelmeerraum vertreibt, entdeckte in Havanna die ehemalige Boutique von Cuervo y Sobrinos und kaufte kurzentschlossen die Namensrechte. Fünf Jahre später wurde die Marke zunächst in Italien und Spanien neu lanciert, im Jahr darauf, als das Unternehmen erstmals auf der Uhrenmesse BASELWORLD ausstellte, kamen weitere Märkte hinzu.

Die Cuervo y Sobrinos Habana S.A. hat jetzt ihren Hauptsitz in Lugano. Die Uhren dürfen sich daher mit dem Label „Swiss made“ schmücken.

Michael Brückner

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