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Rendite des Weininvestments

Rendite des Weininvestments

Ein mancher sagt, dass man mit Wein Rendite machen: mindestens 11-12%. Was natürlich als witzige Anspielung auf den Alkoholgehalt gemeint ist; aber Spass beiseite. Wir wollen das Thema Wein und Rendite ein wenig näher beleuchten. Lohnt sich ein Investment in Weine überhaupt?  Und wenn ja, wie war die Wertentwicklung in der Vergangenheit?

Studien über Renditeentwicklung
Zu dem Thema “Rendite des Weininvestments” findet man immer wieder widersprüchliche Meinungen. Die einen verweisen auf die enormen Steigerungen von einzelnen Weinen, die anderen führen Renditen an, die selbst in Niedrigzinsphasen von jedem Geldmarktfonds geschlagen werden. Da die Rendite des Weininvestments von mehreren unterschiedlichen Einflussfaktoren abhängig ist, kann die Frage - meiner Meinung nach - nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr ist es ein sehr komplexes Thema, was an dieser Stelle  kurz skizziert werden soll. Was aber auf jeden Fall beachtet werden muss: es handelt sich ausschließlich um absolute Spitzengewächse. Der gute Tropfen vom Supermarkt um die Ecke eignet sich nicht als Anlageobjekt.

Zunächst einmal sollte man sich als Anleger nicht von einzelnen Highflyern mit astronomischen Wertentwicklungen blenden lassen. Diese bilden die Ausnahme, werden aber natürlich gerne als Aushängeschilder benutzt. Es gibt mehrere umfassende Studien (z.B. Krasker 1979, Weil 1993,  Burton und Jacobsen 2001) , die die Renditeentwicklung von hochwertigen Weinen - untersuchen und ins Verhältnis zu den Renditen setzen, die man im selben Zeitraum mit einer Anlage im Aktien- und/oder Anleihenbereich hätte erzielen können. 

Unterschiedliche Ergebnisse durch unterschiedliche Betrachtungszeiträume
Die Autoren kommen dabei auf unterschiedliche Ergebnisse. Krasker sieht das Weininvestment nach Abzug aller Kosten sogar als unrentabel an, Weil sowie Burton und Jacobsen errechnen  eine jährliche Rendite von ca. 8 Prozent, was jedoch im  betrachteten Zeitraum unter der Rendite von den amerikanischen Aktienindizes lag. Es gibt aber auch andere Studien, die im jeweils gewählten Zeitraum  zu einer Outperformance des Weininvestments gegenüber den Vergleichsmärkten gelangen.  Die unterschiedlichen Ergebnisse von den Studien  in der Vergangenheit  beruhen auf diversen Einflussfaktoren. Im Einzelnen sind dies:

-    Betrachtungszeitraum und dessen Länge
-    Anzahl und Qualität der Weine sowie die Kriterien, nach denen diese 
     ausgewählt wurden (kein einheitlicher “Weinbasket”)
-    die kalkulierten Lager- und Versicherungskosten
-    die kalkulierten An- und Verkaufskosten

Diese einzelnen Punkte verdeutlichen, wie schwierig es in der Vergangenheit war, die Renditen des Weininvestments zu ermitteln bzw. die Studien miteinander zu vergleichen. 





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