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Rohstoffe Fortsetzung

Rohstoffe Fortsetzung

Bei Rohstoffen handelt es sich um natürliche Ressourcen, wie zum Beispiel Erdöl oder Metalle, die noch keine Bearbeitung erfahren haben, außer dass sie aus ihrer natürlichen Herkunft entfernt wurden. Ein Drittel aller Güter, die heute weltweit gehandelt werden, sind Rohstoffe. Abgewickelt wird der Handel über organisierte Börsenplätze, die so genannten Warenterminbörsen.

Für Investitionen in Rohstoffe sprechen zahlreiche Gründe, wobei die wichtigsten vielleicht sind:

- die geringe Korrelation mit Aktien und Anleihen. Das bedeutet, fallen weltweit die Aktienmärkte kann es dennoch sein, dass die Rohstoffpreise steigen. Insofern eignen sich Rohstoffinvestments insbesondere zur Diversifizierung Ihres Portfolios - das heißt Chancen und Risiken werden breiter gestreut.

- der Inflationsschutz. Da Rohstoffe in der Regel die Inflation, also Preissteigerungen, reflektieren, bieten sie einen unmittelbaren Schutz vor einer solchen Entwicklung.

Rohstoffe als Anlageklasse beziehungsweise die Preise der Rohstoffe weisen häufig eine hohe Volatilität (Preisschwankung) auf und werden deshalb gerne auch für spekulative Investments genutzt. Denken Sie nur an den Anstieg der Ölpreise 2008, als der Preis für das Barrel Rohöl der Sorte Brent zeitweilig über 140 US-Dollar betrug. Experten gehen davon aus, dass diese rasante Preissteigerung zu einem nicht unerheblichen Teil aus Spekulationen resultierte.

Da meistens kein Interesse an einem tatsächlichen, physischen Erwerb des betreffenden Rohstoffs besteht, werden Rohstoffe oft über Termingeschäfte (Futures oder Optionsscheine) gehandelt. Eine interessante Anlageform sind in dieser Hinsicht aber auch so genannte ETCs oder Exchange Traded Commodities, die, wie der Name sagt, an der Börse gehandelt werden. Dabei handelt es sich um eine Sonderform des Zertifikats, eine Schuldverschreibung eines Emittenten (Banken oder Spezialanbieter) ohne Begrenzung der Laufzeit. Die Preise für ETCs basieren auf dem Preis des Basiswertes / Rohstoffes oder auch auf dem Preis eines Futureskontraktes auf den jeweiligen Rohstoff. Sie als Anleger können mit ETCs sowohl auf steigende als auch auf fallende Rohstoffkurse spekulieren. Bei letzterem spricht man von Short-ETCs. Am meisten gehandelt werden ETCs auf Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) und Erdöl, aber auch der Handel mit ETCs auf andere Energieträger wie Erdgas oder Heizöl, Industriemetalle wie Zink, Kupfer, Blei oder auf Agrarrohstoffe wie Mais, Kakao, Weizen, Schweine oder Rinder hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Ein Risiko bei ETCs ist, abgesehen von der Preisentwicklung, dass bei der Insolvenz des ETC-Emittenten keinerlei Ansprüche bestehen.





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