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Vollbank oder Discountbroker?
Einige Häuser, wie die ING-DiBa, Cortal Consors, comdirect oder maxblue, gehen jedoch einen anderen Weg – dafür gehören diese Anbieter auch nicht zu den günstigsten Direktbanken. Sie bieten vom hochverzinslichen Tagesgeld-konto, über die Anlageberatung bis hin zur Baufinanzierung mittlerweile fast das gesamte Leistungsangebot einer Vollbank. Vorzeigebeispiel ist hier die ING-DiBa. Allein im vierten Quartal 2007 hat sie Baufinanzierungen im Volumen von zwei Mrd. Euro abgewickelt. Mittlerweile zählt das Institut über 6 Millionen Kunden. Doch der Konkurrenzkampf hinterlässt auch bei der erfolgsverwöhnten DiBa Spuren: Aufgrund des harten Wettbewerbs bei den Tagesgeldkonten sank die Einlagensumme der Niederländer im vierten Quartal 2007 erstmals leicht. Ärgster Konkurrent ist der einstige reine Onlinebroker comdirect. Die schon seit einigen Monaten laufende Tagesgeld-offensive zahlt sich für die Commerzbank-Tochter jedoch aus: In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erhöhte sich die Zahl der Kunden in diesem Bereich um 24% auf knapp 500.000. Dadurch übertrafen die Erträge aus dem Bankgeschäft erstmals die aus dem Wertpapier-handel! Baufinanzierungen und Tagesgeld gehören neben einer persönlichen Finanzberatung mittlerweile ebenfalls zum umfangreichen Angebot der comdirect. Und auch der Nürnberger Discountbroker Cortal Consors hat das Vollbank-konzept für sich entdeckt. Ende April wurde in Nürnberg die erste Filiale eröffnet und das Angebot um Girokonten erweitert. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich Flatex, Nordnet oder die „neue“ Onvista Bank ganz auf den Handel und können mit äußerst niedrigen Gebühren glänzen.

Große Unterschiede bei den Gebühren …
Die meisten Filialbanken verlangen für Aktienorders eine Provision in Höhe von 1% des Umsatzes. Bei Direktbrokern verlangt der bei einem Volumen bis 500 € derzeit günstigste Anbieter, Interactive Brokers, dagegen nur 4 Euro (Quelle: Börse Online, Stand 06/2008). Bei Inlandsorders über den Computerhandel (Xetra) ist der Wettbewerb derzeit besonders hart: Ab 1000 Euro aufwärts bieten die aggressiv auftretenden Anbieter Directa, Flatex und Onvista Bank Flatrates zwischen 4 und 6 Euro, wobei bei Flatex und Directa noch die Börsen- bzw. Börsen- und Clearinggebühren hinzukommen. Bei der Onvista Bank kommen zu den 5,99 Euro pro Order (Teilausführung = eine Order) noch die Börsengebühren und die Fremdspesen. Bei einem Ordervolumen von 5.000 Euro beträgt der Unterschied zwischen dem günstigstem Angebot (5 Euro inklusive aller Gebühren) und dem teuersten Angebot (50 Euro inklusive aller Gebühren) fast 1% des Transaktionsvolumens. Einfach ist ein Vergleich jedoch nicht, denn fast jeder Anbieter besitzt eine eigene Tarifstruktur. So fallen zusätzlich zu den normalen Gebühren, wie oben beschrieben, oft noch Börsen- und Clearinggebühren, Aufschläge für den Parketthandel oder für telefonische Orders an. Einige Anbieter berechnen zudem Depot und/oder Limitgebühren, während diese beispielsweise bei der ING-DiBa, der netbank, Flatex oder dem Sparkassen Broker nicht anfallen.





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