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Tagesgeld & Geldmarkt

Tagesgeld & Geldmarkt

Unter dem Begriff Tagesgeld versteht man bestimmte, kurzfristige Geldmarktkredite. Der Geldmarkt, einer der wichtigsten Pfeiler unseres Finanzsystems, ist der Teil des Finanzmarkts, an dem mit den Guthaben von Geschäftsbanken bei den Zentralbanken gehandelt wird. Er besteht, weil die Europäische Zentralbank pro Geschäftsbank nur eine begrenzte Kapitalmenge zur Refinanzierung zugesteht. Das bedeutet: Braucht eine Bank mehr Geld, als ihr zugeteilt wurde, bemüht sie sich, dieses am Geldmarkt zu besorgen. Sie leiht sich also Zentralbankguthaben anderer Banken, die diese gerade nicht benötigen. Denn Geschäftsbanken schöpfen ihre Kredite bei der Zentralbank nur aus, wenn sie es für eigene Geschäfte brauchen, es ihnen Zinsvorteile verschafft oder sie es für die vorgeschriebene Mindestreserve bei der Zentralbank benötigen.

Der Zins am Geldmarkt beziehungsweise der Geldmarktzins richtet sich nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage an Zentralbankgeld und wird nach der kürzesten Frist berechnet, nach der ein Geldmarktkredit zurückgezahlt werden muss. Diese Frist kann Tage, Wochen oder Monate betragen, aber maximal ein Jahr. Der Geldmarkt ist unter  anderem bestimmt durch genau definierte Handelsgepflogenheiten, eine hohe Institutionalisierung, die hohe Kreditwürdigkeit der Marktteilnehmer und standardisierte Marktinstrumente. Offene Forderungen werden den Geldmengen M1 oder M2 zugeordnet, bei längerer Laufzeit der Geldmenge M3. Letztere ist nicht Teil der Geldmarktforderungen.

Am Handel am Geldmarkt nehmen hauptsächlich institutionelle Investoren wie Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften oder Großkonzerne teil. Wichtigster einzelner Akteur ist aber natürlich die Zentralbank, da sie, wie oben erläutert, das Zentralbankgeld, das hier gehandelt wird, anbietet. Der Hauptgrund für eine Teilnahme am Geldmarkt ist für die Konzerne – und insbesondere die Banken – die Möglichkeit relativ kurzfristig größere Summen zu leihen oder anzulegen. Ziel der Zentralbank ist es, die Kreditvergabe der Banken und damit die Geldschöpfung zu beeinflussen.





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