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Uhren Fortsetzung

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Wer in Uhren investiert, sollte eine Affinität zum Thema haben und sich für die filigranen Meisterwerke begeistern können, die in den edlen Gehäusen ticken. Die Kapitalanlage in Uhren gehört im weitesten Sinne zum Bereich des Kunstinvestments. Und deshalb gelten die gleichen Spielregeln: Der Käufer muss sich auskennen, muss wissen, wie die Sammlergemeinde im wahrsten Sinne des Wortes "tickt". Außerdem braucht er ein Gefühl dafür, welche Modelle das Zeug zu begehrten Klassikern haben.

Die Zahl klingt im ersten Moment ausgesprochen ernüchternd und bremst unrealistischen Enthusiasmus: Nach Meinung von Experten eignen sich rund 80 Prozent aller Nobel-Armbanduhren nicht als Kapitalanlage. Die Gründe sind schnell aufgeführt. Viele der teuren Zeitmesser unterliegen zu sehr den modischen Trends. Was heute absolut trendy anmutet, wird möglicherweise morgen schon als Ausdruck zeitgeistiger Geschmacksverwirrung interpretiert - vielleicht gehören Armbanduhren mit orangefarbenen Lünetten früher oder später einmal in diese Kategorie.

Darüber hinaus haben die teils exorbitanten Preiserhöhungen für Nobelticker deren Wertsteigerungspotenzial stark limitiert. Denken Sie also über die Anschaffung eines edlen Zeitmessers nach, ist es so, als würden Sie in einen überhitzten Aktienmarkt einsteigen: Die Kurse befinden sich auf einem hohen Niveau und versprechen zumindest kurz- bis mittelfristig keine Gewinnchancen mehr. Wer dennoch investiert, muss sich seine Titel sehr genau aussuchen und einen langen Atem haben. Gleiches gilt für den Kauf einer edlen Armbanduhr, falls dieser Erwerb auch unter dem Gesichtspunkt der Kapitalanlage erfolgt.

Und dennoch gibt es bei Uhren (leider) einen wesentlichen Unterschied gegenüber den Börsen: Kurskorrekturen mit günstigen Einstiegspreisen, wie es charakteristisch für Kapitalmärkte ist, sind bei wertvollen Zeitmessern nicht zu erwarten. Eher dürften die Preise in den nächsten Jahren weiter steigen. Gerade deshalb sollten Sie keineswegs voreilig den Listenpreis akzeptieren, den Ihnen die führenden Juweliere Ihrer Stadt nennen. Durch gezielte Preisvergleiche - und die Zeit dazu sollten Sie sich bei einer vier- oder gar fünfstelligen Investition nehmen - lässt sich bares Geld sparen. So sind bei allen Marken und Modellen Preisnachlässe von mindestens zehn bis 15 Prozent, in der Regel sogar 20 Prozent und - je nach Marke - noch mehr möglich.

Eines jedoch sei vorab festgestellt: Wer in Uhren investiert, sollte eine Affinität zum Thema haben und sich selbst für diese filigranen Meisterwerke begeistern können, die in den edlen Gehäusen ticken. Die Kapitalanlage in Uhren gehört im weitesten Sinne zum Bereich des Kunstinvestments. Und deshalb gelten die gleichen Spielregeln: Der Käufer muss sich auskennen, muss wissen, wie die
Sammlergemeinde im wahrsten Sinne des Wortes ‚tickt'.





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