Filter

min:  max: 

Kolumnen

DAX vor neuen Hochs?

Kolumne Aktien-Strategie, 11.03.10mehr lesen

Nicht zu fassen!

Hebelzertifikate-Trader Kolumne, 09.03.10mehr lesen

Silber: Das Gold des kleinen Mannes?

Rohstoff-Trader Kolumne, 08.03.10mehr lesen 

Der amerikanische Burger-Krieg

Finanzen & Börse,
02.03.2010mehr lesen

Aktuellste Ausgabe bei Stock-World

Smart Investor Kolumne

mehr lesen

Aktuellste Ausgabe bei Stock-World

Goldinvest Kolumnemehr lesen 

Anlegerschule

Anlegerschule

EZB

Play

Optionsscheine

Play

KGV

Play
Alle Videos
Wirtschaftsmeldungen

08.12.2009 14:33:00 Uhr

WSJ: Ryanair wird wohl keinen Boeing-Großauftrag erteilen

WSJ: Ryanair wird wohl keinen Boeing-Großauftrag erteilen

Von Daniel Michaels
THE WALL STREET JOURNAL

BRÜSSELS (Dow Jones)--Der irische Billigflieger Ryanair sieht kaum noch Chancen, dem US-Flugzeughersteller Boeing einen Großauftrag zu erteilen. Es sei bedauerlicherweise nun sehr unwahrscheinlich, dass der Deal abgeschlossen werde, sagte der CEO der Ryanair Holdings plc, Michael O'Leary.
"Wir haben tatsächlich eine Vereinbarung über den Preis von 200 Flugzeugen erzielt. Aber Boeing will nun erneut über die Auslieferungsbedigungen verhandeln, die schlechter als die derzeitigen wären", sagte O'Leary und ergänzte, dass die Gespräche abgebrochen worden seien.
Der Ryanair-Board wird am 17. Dezember zusammenkommen. Sollte bis dahin keine Übereinkunft mit Boeing erzielt worden sein, wäre die Deal geplatzt.
Dieser Schritt könnte allerdings die Aussichten für das zukünftige Wachstum der Billigfluggesellschaft beeinträchtigen. Ryanair ist einer von Boeings größten Kunden unter den Fluggesellschaften. Ryanair hat über ein Jahr lang mit Boeing über die Konditionen für den Auftrag über 200 Maschinen des Typs 737 verhandelt.
Ein Sprecher von Boeing erklärte, das Unternehmen nehme keine Stellung zu laufenden Verhandlungen mit Kunden.
Sollten der Billigflieger und Boeing sich nicht auf einen Deal einigen können, will Ryanair nach Angaben von O'Leary die Expansionspläne drosseln. Dadurch würde die Auslieferung von mehreren Boeing-Flugzeugen des Typs 737, die in den vergangenen Jahren bestellt wurden, verschoben. Ebenfalls würden Kauf-Optionen für zehn 737-Modelle gestrichen und parallel dazu Barmittel an die Aktionäre ausgeschüttet.
Anfang November hatte O'Leary erklärt, der Großauftrag für Boeing sei möglicherweise gefährdet, und hatte dies mit der fehlenden Führungsstärke bei Boeing begründet. "Es ist sehr schwer zu wissen, wer die Entscheidungen trifft", hatte der Ryanair-CEO seinerzeit erklärt.
Im Juni hatte der europäische Flugzeughersteller Airbus erklärt, er verhandele mit Ryanair nicht über die Lieferung neuer Maschinen. "Wir führen keine Verhandlungen", sagte Airbus-Vertriebsvorstand John Leahy damals. Leahy begründete die Zurückhaltung von Airbus insbesondere mit den "unrealistisch niedrigen" Preisvorstellungen von Ryanair.

Webseiten: www.wsj.com
www.boeing.com
www.ryanair.com
www.airbus.com

-Von Daniel Michaels, Wall Steet Journal,
+49 (0)69 29 725 102, unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mkl/jhe
(END) Dow Jones Newswires
December 08, 2009 08:33 ET (13:33 GMT)
Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

Kontakt | Impressum | Werbung | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Presse

Aktuelle Informationen rund ums Anlegen Ihres Vermögens - attraktive Tipps, Hints und Ratschläge

Datenquelle: SIX Telekurs
Implemented and powered by certox GmbH.
Kursdaten: Lang & Schwarz = realtime; Börse Stuttgart = +15 Min.; Deutsche Börse Frankfurt = +15 Min.
Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen.