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Zu Besuch bei ...Die Edlen aus Kalbe: Luxusuhren für Individualisten von „D. Dornblüth & Sohn“ aus Sachsen-Anhalt
 

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Die Edlen aus Kalbe: Luxusuhren für Individualisten von „D. Dornblüth & Sohn“ aus Sachsen-Anhalt

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Zum Vergrößern auf das Bild klicken!„Small is beautiful“ könnte die Devise des kleinen, aber erfolgreichen Familienunternehmens „D. Dornblüth & Sohn“ in Sachsen-Anhalt lauten. Die Uhren aus diesem Haus galten lange Zeit als Geheimtipp für traditionsbewusste Freunde edler Zeitmesser. „Geheim“ ist der Tipp mittlerweile dank zahlreicher Medienberichte zwar nicht mehr – aber dennoch exklusiv. Denn nur wenige Uhren verlassen als gefragte Einzelanfertigungen die kleine Werkstatt im altmärkischen Kalbe.

Businesspläne, die uns genau vorschreiben, welchen Umsatz wir wann machen müssen....?“ Dirk Dornblüth winkt gelassen ab. „Damit haben wir uns gar nicht erst beschäftigt“, sagt der Uhrenbauer aus Kalbe/Milde im nördlichen Sachsen-Anhalt. Und eines sei ebenfalls von Anfang an klar gewesen: Hohe Schulden wollten sich Dirk Dornblüth und sein Vater Dieter  nicht aufbürden, um sich einen Wunsch zu verwirklichen, den viele wohl als reine Schnapsidee abgetan hätten. So investierten beide zwar nicht viel Geld, dafür aber umso mehr  Leidenschaft für die Uhrmacherei und mindestens ebenso viel Improvisationstalent in den Aufbau des kleinen Familienunternehmens „D. Dornblüth & Sohn“, das heute Luxusuhren von zeitloser Eleganz herstellt, die in Europa ebenso Freunde finden wie im Fernen Osten, in Australien und in den USA.

Uhrenexperten sind sich einig: Die Zeitmesser aus Sachsen-Anhalt sind durchaus auf Augenhöhe mit den Konkurrenten aus der Schweiz und Glashütte anzusiedeln. Mit einem Unterschied: Dornblüths Nobelticker sind individueller, zwischen Hersteller und Kunden besteht in den meisten Fällen ein direkter Kontakt. Ob es um bestimmte Gravuren, eine außergewöhnliche Zifferblattgestaltung oder andere Sonderwünsche geht – machbar ist vieles. Aber nicht alles: „Die Kunden schätzen nicht zuletzt unsere Geradlinigkeit. Wenn etwas partout nicht geht, dann sagen wir das dem Kunden in aller Freundlichkeit“, berichtet Dirk Dornblüth.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!Heute ist „D. Dornblüth & Sohn“ ein erfolgreicher kleiner Familienbetrieb mit sechs Mitarbeitern, der pro Monat etwa 11 Uhren herstellt. Wer sich einen dieser Zeitmesser aus Sachsen-Anhalt gönnen möchte, muss also Geduld aufbringen und sich über ein paar Monate hinweg mit der alten Lebensweisheit trösten, dass Vorfreude immer noch die schönste Freude ist. Dann, nach der Auslieferung, dürfte in der Regel Besitzerstolz dominieren, denn in dem Augenblick, da man eine Dornblüth ans Handgelenk legt, gehört man einem kleinen Kreis von Individualisten an, denen handwerkliche Leidenschaft, Qualität und zeitlose Eleganz wichtiger erscheinen als Marketing-Gags und ein hoher Protz-Faktor. Seit im Jahr 2002 die erste Dornblüth-Uhr auf den Markt kam, taucht das eher unscheinbare Unternehmen immer wieder in den überregionalen Medien auf. Keine Frage, es handelt sich um eine Erfolgsgeschichte, die nicht nur Journalisten interessiert. Wer sie hört, stellt sich früher oder später die Frage: Was wäre eigentlich gewesen, wenn...?

Die Konstruktion eines individuellen Uhrwerks ist – selbst wenn es auf einem Basiskaliber aufbaut - gemeinhin mit erheblichen Investitionen verbunden. Was wäre also gewesen, hätten Dieter und Dirk Dornblüth bei ihrer Hausbank einen Kredit zur Anschaffung von aufwändiger CNC-Technik zur Herstellung von Luxusuhren mit eigenem Dornblüth-Werk beantragt? Ohne Businesspläne und mit allenfalls vagen Vertriebsideen wollten zwei begeisterte Uhrmachermeister auf einem Markt reüssieren, auf dem zum Beispiel Marken wie IWC, Rolex, Glashütte Original und Jaeger LeCoultre zu Hause sind. Von den Top-Herstellern Patek Philippe und Lange & Söhne ganz zu schweigen. Alles, was die beiden Dornblüths zu bieten hatten, waren ein paar alte Maschinen, Zeichnungen und den Ehrgeiz, ihre Pläne erfolgreich umzusetzen. Sicher zu wenig, um hohe Kredite aus der Sicht vorsichtiger Banker hinreichend abzusichern. So mancher Bedenkenträger – von denen es auch im Kreis von Unternehmern bekanntlich nicht wenige gibt – hätten die hochfliegenden Pläne vermutlich als Luftschlösser abgetan und sich wieder dem Alltagsgeschäft zugewandt. Immerhin nennt Dornblüth senior ein Uhrengeschäft in Kalbe sein Eigen.





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