Kolumnen

Aktuelle Kolumnen vom Hebelzertifikate-Trader lesen Sie bei Stock-World!mehr lesen

Aktuelle Kolumnen von Aktien-Strategie lesen Sie bei Stock-World!mehr lesen

Aktuelle Kolumnen vom Rohstoff-Trader lesen Sie bei Stock-World!

mehr lesen 

Aktuelle Kolumnen von Finanzen & Börse lesen Sie bei Stock-World!mehr lesen

Anlegerschule

Anlegerschule

Hedge Fonds

Play

Aktien

Play

EZB

Play
Alle Videos
Zwischen Schauer und Stowa
 

Zwischen Schauer und Stowa

27.07.09 - Schwarzwälder Uhrenbauer sieht Trend hin zu günstigen mechanischen Uhren

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!Jörg Schauer hat eine sehr einfache, doch offenkundig recht probate Strategie: „Ich baue nur Uhren, die ich zunächst für mich haben möchte. So entstehen die neuen Modelle. Dann entscheiden die Kunden, ob sie meinen Geschmack teilen“, sagt der Inhaber der Uhrenhersteller Jörg Schauer und Stowa in Engelsbrand bei Pforzheim. Offenkundig gibt es viele Freunde edler Zeitmesser, die sich von der Design-Sprache des ehemaligen Goldschmieds angesprochen fühlen, denn vor allem seine „Kulissen“-Modelle – benannt nach der Kulissenschaltung der in den Uhren tickenden Valjoux-Werke – haben sich längst eine große Fangemeinde erobert. Charakteristisch für die Zeitmesser von Jörg Schauer sind das klare, schnörkellose Design und die zwölf markanten Schrauben auf der Lünette. „Das sind nicht nur optische Details. Ich lege vielmehr Wert darauf, so viele schraubbare Verbindungen wie möglich zu haben“, berichtet der Uhrenbauer, der sich im Alter von 22 Jahren selbstständig machte.

Unabhängig von der aktuellen Wirtschaftskrise sieht Schauer zwei Trends im Geschäft mit Nobeluhren. Zum einen sinke selbst bei passionierten Sammlern allmählich die Preistoleranz: „Viele sind einfach nicht mehr bereit, den Wahnsinn der letzten Jahre mitzumachen und hohe vier- oder gar fünfstellige Beträge auf den Tisch zu legen“. Und zum zweiten wird nach Ansicht des Schwarzwälders der Direktvertrieb weiter zunehmen. „Viele Hersteller würden lieber heute als morgen ihre Uhren über das Internet verkaufen. Doch sie fürchten natürlich um ihre Geschäftsbeziehung mit den Konzessionären“.

Wenn es sich dabei tatsächlich um zwei nachhaltige Trends handeln sollte, dann hat Jörg Schauer darauf frühzeitig reagiert. Im Jahr 1997 kaufte er die Markenrechte an dem traditionsreichen Uhrenhersteller Stowa (die Abkürzung steht für den Namen des Firmengründers Storz, Walter). Anfangs stand diese Marke ein wenig im Schatten der Jörg Schauer-Kollektion. Mittlerweile jedoch wurde sie zu einer stabilen Säule für das Unternehmen, das vor wenigen Wochen ein neues Gebäude in Engelsbrand bezogen hat, in dem Schauer auch sein Stowa-Museum unterbringen konnte.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!„Wir stellen derzeit pro Jahr zwischen 2.500 und 3.000 Uhren der Marke Stowa her. Der Kunde bekommt eine hochwertige mechanische Armbanduhr für deutlich weniger als 1000 Euro. Dadurch entsteht kaum Wertverlust“, sagt Schauer. Die Marine Automatik zum Beispiel – eine Reminiszenz an die Stowa-Deckuhren - kostet je nach Ausstattung zwischen 500 und 830 Euro, in der neuen Goldvariante 5.900 Euro. „Machbar sind solche günstigen Preise nur dank unseres Direktvertriebs via Internet“.

Wer’s etwas exklusiver mag, gönnt sich eine Uhr aus der Jörg Schauer-Kollektion. Diese Zeitmesser sind auf 500 Stück pro Jahr limitiert und kosten aktuell zwischen 2.700 und 4.500 Euro.

Michael Brückner

Infobox
Sie haben Interesse an Schauer oder Stowa-Uhren? Wir leiten Ihre Anfrage gerne und unverbindlich an unseren Uhrenpartner weiter.
Zum Kontaktformular!


www.schauer-germany.com
www.stowa.de





Kontakt | Impressum | Werbung | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Presse

Aktuelle Informationen rund ums Anlegen Ihres Vermögens - attraktive Tipps, Hints und Ratschläge

Kursdaten powered by Stock-World
Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen.